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Zweimal konnte man die Führung der Wanfrieder ausgleichen und sicherte sich so spät ein Unentschieden.

Bericht:  Zum Ende der Saison stand nochmal ein ganz besonderes Spiel für unsere erste Mannschaft auf dem Programm: das Derby gegen den VfL Wanfried. Für beide Mannschaften ging es sportlich um nichts mehr, sowohl FSA, als auch der VfL stehen im gesicherten Mittelfeld. Doch ein Derby schenkt natürlich keines der beiden Teams einfach so ab!

Im Vorfeld hatten beide Teams mit Personalsorgen zu kämpfen: bei uns fehlten Jonas Klippert, Nils Kotte, Christian Müller und Max Schmidt, bei den Gastgebern unter anderem Wilhelm Löffler und Lennart Zeuch.

Trotz des bescheidenen Wetters fanden viele Zuschauer den Weg ins Wanfrieder Werrastadion, um ihre Teams zu unterstützen. Zuvor hatten schon die E-Junioren (13:2 Sieg gegen SSV Witzenhausen) und die B-Junioren (5:2 Sieg gegen FC Hebenshausen) ihre Spiele erfolgreich gestaltet, um kurz nach 17 Uhr pfiff Schiedsrichter Maik Leidorf dann das Aufeinandertreffen der Seniorenmannschaften an!

In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams ab, keiner wollte hier einen Fehler machen. Lange gelang uns das aber nicht, denn schon nach vier Minuten musste Lucas Waßmann die erste Parade gegen Dominic Just auspacken, dessen Schuss er noch aus dem Kreuzeck fischen konnte. Wanfried erhöhte sofort den Druck und wurde bereits in Spielminute zehn sehenswert belohnt. Nico Marquardt konnte seinen Gegenspieler kurz vor dem eigenen Sechzehner nur mit einem Foul stoppen. Den fälligen Freistoß verwandelte Christopher Elsner unhaltbar zur Führung der Heimelf.

Der Gegentreffer weckte unsere Mannschaft auf, denn nun spielte man besser mit und war wacher in den Zweikämpfen. Chancen waren aber auf beiden Seiten Mangelware, generell war die Partie sehr zerfahren. So dauerte es bis zur 34. Minute, bis die nächste Standardsituation für zählbares sorgen sollte. Im Zweikampf mit Sebastian Beck spielte der Wanfrieder Innenverteidiger Nils Löffler den Ball ins Toraus. Schiedsrichter Leidorf zögerte nicht und gab den fälligen Handelfmeter. Lucas Waßmann, der etatmäßige Elfmeterschütze, verwandelte platziert ins linke untere Eck - 1:1.

Lange währte die Freude im FSA-Lager nicht, nur 7 Minuten später trat Elsner zu seinem nächsten Freistoß an und wieder schlug der Ball hinter Waßmann im Tor ein. Diesmal zwar von der anderen Seite, aber nicht minder scharf geschossen. Wieder führten die Männer in rot und weiß. Kurz vor der Pause gab es aber noch die große Möglichkeit zum erneuten Ausgleich: eine Ecke wurde von der VfL-Abwehr zu kurz geklärt, Gabriel Kuric brachte den Ball noch einmal in den Sechzehner, wo zuerst Lucas Harbich doppelt an Abwehrbeinen scheiterte und zu guter Letzt VfL-Akteur Gremmer den Schuss von Nico Marquardt über das Tor grätschte. Die anschließende Ecke gab es nicht mehr. Pause. Zeit zum Durchatmen.

Beide Teams kamen unverändert aus den Kabinen und auch am Spielverlauf änderte sich wenig. Der VfL nahm direkt wieder das Zepter in die Hand und drückte in Richtung FSA-Strafraum. Klare Chancen gab es zunächst nicht. Dafür wurde das Spiel immer ruppiger und es häuften sich die Foulspiele, was sich in gelben Karten gegen Leon Auweiler und Müller zeigte. Auweiler musste folglich Dirk Rannio weichen, in Minute 60 kam der Trainer selber aufs Feld.

Mit zunehmender Spieldauer wurden die Möglichkeiten des VfL gefährlicher, Marcell König kam gleich zweimal gefährlich vor den Kasten, doch bei Waßmann war Endstation. Gerade als man schon dachte, dass bei FSA die Kräfte und die Hoffnung schwinden würde, brachte uns der zweite Strafstoß des Tages zurück ins Spiel: Harbich war bei einem der wenigen Angriffe in den Wanfrieder Strafraum eingedrungen. Der herauseilende VfL-Keeper Just holte ihn von den Beinen und der nächste berechtigte Elfmeter folgte. Wieder trat Waßmann an und verwandelte erneut sicher, diesmal rechts unten.

Die letzten zehn Minuten waren geprägt von vielen Zweikämpfen und unserem Versuch das Ergebnis über die Zeit zu bringen. In der letzten Spielminute folgte noch der unrühmliche Höhepunkt. Beim Versuch einen Konter zu unterbinden kam Harbich gegen VfL-Kapitän Kollmann zu spät und holte diesen rüde von den Beinen. Sicherlich unabsichtlich, aber dennoch genug, um von Schiedsrichter Leidorf die rote Karte zu sehen - seine erste in mehr als 250 Spielen.

Kurz danach war ein denkwürdiges Spiel im Werrastadion zu Ende. Am Ende stand aus FSA-Sicht sicherlich ein glückliches Remis in einer über 90 Minuten spannenden Partie. Wanfried verpasste es, die Partie zu entscheiden, so belohnte sich unser Team spät für die gezeigte Leistung.

In der kommenden Woche ist unsere Erste spielfrei, dann folgt das letzte Auswärtsspiel der Saison gegen den SC Niederhone!

Es spielten: Lucas Waßmann - Viktor Witzel-Paul, Leon Auweiler (60. Dirk Rannio), Sebastian Lenz, Nico Marquardt, Sebastian Beck (75. Tobias Sponer) - Gabriel Kuric, Niklas Auweiler, Marcel Müller - Jan Stieff (80. Felix Hesse), Lucas Harbich

Die Ersatzbank: Felix Hesse, Dirk Rannio, Tobias Sponer

Die Tore: 1:0 Christopher Elsner (11'), 1:1 Lucas Waßmann (34'/Handelfmeter), 2:1 Christopher Elsner (41'), 2:2 Lucas Waßmann (82'/Foulelfmeter)

Spieler des Spiels: Lucas Waßmann: Mit seinen beiden verwandelten Strafstößen und mehreren guten Paraden war er am Ende der "Matchwinner"!

Schiedsrichter: Maik Leidorf (SG Gudegrund/Konnefeld)

(fs)


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